LINKE und Globus: Rolle rückwärts mit Kalkül

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Ersatzfläche auf Zielgeraden und LINKE entdeckt plötzlich sozialen Wohnungsbau für Leipziger Vorstadt

Dass ein überdimensionierter Einkaufs- und Lebensmitteltempel mit insgesamt 1.000 Parkplätzen vor der Tür und auf dem Dach auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofes völlig abwegig ist, ist nun nach Jahren des Debattierens und unzähliger Expertengespräche scheinbar auch bis zur Stadtratsfraktion der LINKEN vorgedrungen. Die in dieser Frage bisher gespaltene Fraktion entdeckt dabei gleich auch ihr altes Thema wieder: den sozialen Wohnungsbau. Wir begrüßen diesen Sinneswandel ausdrücklich. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack: Die Suche nach einer Ersatzfläche für die Handelskette ist, wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren ist, schon längst auf der Zielgeraden. Damit kann die LINKE nun also ganz entspannt in Wahlkampfzeiten mit dem Stichwort Sozialwohnungen punkten.

„Drei volle Jahre hat es in der Stadtratsfraktion der LINKEN gedauert, bis sich die Erkenntnis bei allen Fraktionsmitgliedern durchgesetzt hat, dass Globus am Alten Leipziger Bahnhof vielleicht doch nicht so eine gute Idee ist“, so Diego Schwarz, Leiter des Dresdner Kreisverbandes beim Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW), einem der Mitglieder der Allianz für Dresden. „Diesen Sinneswandel begrüßen wir sehr. Damit können sich nun alle direkt und indirekt Beteiligten wie beispielsweise die weiteren Grundstückseigentümer des Areals, die Stadt, Architekten und Stadtplaner endlich daran machen, die Leipziger Vorstadt mit Maß und Vernunft zu entwickeln: kleinteilig, mit Wohnungen, auch Sozialwohnungen, vielleicht auch einem Büroanteil zum Alten Schlachthof hin sowie Räumlichkeiten für die Kreativwirtschaft.“

 

Portal Alter Leipziger Bahnhof

Der Zeitpunkt des Umdenkens bei den Linken macht allerdings nachdenklich. Schließlich ist aus gut informierten Kreisen zu erfahren, dass für das Globus-Vorhaben bereits seit einiger Zeit eine Ersatzfläche gefunden ist. Wie man hört, soll es sich dabei um eine autobahnnahe Gewerbegebietsfläche im Norden der Stadt handeln. „Dass das Globus-Geschäftsmodell aus Riesengröße und Autokundschaft wieder auf die grüne Wiese zurückkehrt, woher es auch gekommen ist, ist nur konsequent. Eine Riesengröße von 8.800 Quadratmetern Verkaufsfläche wird allerdings auch hier kaum ohne negative Auswirkungen bleiben. Die Probleme werden dann die Umlandgemeinden auszubaden haben. Die Stadt ist dabei fein raus “, erklärt Schwarz. „Dass nun alles auf den Stadtrand hinausläuft, wissen natürlich auch die Herren Kießling und Schollbach von der Linksfraktion. Da ist es natürlich leicht, plötzlich auf das Thema Sozialwohnungen am Alten Leipziger Bahnhof zu kommen. Dennoch: Jede Rückkehr zur städtebaulichen Vernunft ist zu begrüßen, wodurch auch immer der Erkenntnisgewinn ausgelöst wurde.“

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Na endlich: Globus sichert Alten Leipziger Bahnhof

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Allianz für Dresden hatte beim Denkmalamt nachgehakt – jetzt baut Handelsriese Schutzdach

Nach Jahren des Nichtstuns in Sachen Denkmalsicherung lässt die Globus Warenhaus Holding nun doch ein Schutzdach über die Gemäuer des Alten Leipziger Bahnhofs errichten. Der Eigentümer des Bahnhofsareals in der Leipziger Vorstadt hatte seit dem Erwerb des Grundstückes von der Deutschen Bahn im Jahr 2010 die historischen Gebäude weiter verfallen lassen, obwohl das Denkmalrecht eine Sicherung klar vorschreibt. Auch das Denkmalamt war all die Jahre untätig geblieben. Diesen unhaltbaren Zustand prangerten wir im Frühjahr  an und wurden zusätzlich bei den städtischen Denkmalschützern vorstellig. Das Engagement hat sich nun gelohnt.

Unmittelbar an die Grüne Villa an der Eisenbahnstraße schließen sich die ältesten noch erhaltenen Teile des Alten Leipziger Bahnhofs an. Historisch besonders wertvoll macht die Gemäuer die Tatsache, dass das Bahnhofsareal ab 1839 den Dresdner Kopfbahnhof der ersten deutschen Fernbahnlinie Dresden – Leipzig beherbergte. Die heute noch vorhandenen Gebäudeteile, etwa das Empfangsgebäude mit Türmchen stammen aus der dritten Bauphase bis 1857. „Dass Globus nun endlich seiner Verantwortung als Denkmalbesitzer nachkommt, kann man nur begrüßen“, so Johannes Eikerling von der Planungs- und Sanierungsträgergesellschaft Dresden Pieschen mbH und Mitglied der Allianz für Dresden. „Traurig nur, dass erst durch unsere Intervention alle Beteiligten aufgewacht sind und die längst überfällige Errichtung von Schutzdächern beginnt.“

Bisher ist auf dem Gelände nur das Stützgerüst für das neue Schutzdach zu sehen, es schließt sich an das Schutzdach zur Grünen Villa hin an und reicht bis zum Mitteltrakt des alten Empfangsgebäudes. „Bleibt zu hoffen, dass Globus und das beauftragte Architekturbüro es nicht damit bewenden lassen, sondern auch wirklich ein Schutzdach montieren und alle weiteren historischen Gebäudeteile ebenfalls einhausen“, so Eikerling. „Wir werden in jedem Fall dem Eigentümer weiter auf die Finger schauen! Hier darf nicht getrödelt werden, bis zum Winter müssen die Schutzdächer komplett stehen.“

Bekanntlich will Globus eigentlich auf dem Areal ein riesiges SB-Warenhaus mit 8.800 Quadratmeter Verkaufsfläche, eine vorgelagerte Mall mit noch einmal rund 3.000 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie Parkflächen für rund 1.000 Autos errichten. Ein Vorhaben, das zutiefst umstritten und planungsrechtlich höchst fragwürdig ist sowie von uns klar abgelehnt wird. „Derzeit wird ja ein neuer Standort gesucht. Dennoch befreit dies den Eigentümer natürlich nicht von der gesetzlichen Pflicht zum Erhalt des denkmalgeschützten Alten Leipziger Bahnhofs“, bekräftigt Johannes Eikerling abschließend.

Alter Leipziger Bahnhof – Chance für ein urbanes Wohnquartier

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Teil 1 unserer Serie: „Zukunft für den Alten Leipziger Bahnhof“

Die Pläne des Großinvestors Globus zum Bau eines großen Einkaufstempels auf dem Areal Leipziger Bahnhof sind alternativlos? Von wegen! Wir haben verschiedene Akteure interviewt und stellen die Entwürfe und eine realistische Einschätzung zur Umsetzung in unserer Serie „Zukunft für den Alten Leipziger Bahnhof“ vor.

Türöffner für die Serie ist der 28-jährige Dresdner Architektur-Diplomand Maximilian Kunze, der im vergangenen Jahr seine Abschlussarbeit „Alter Leipziger Bahnhof / Dresden“ an der Architekturfakultät der TU Dresden fertiggestellt und dafür den Kurt-Beyer-Preis der TU Dresden und den Konrad-Wachsmann-Preis vom Bund Deutscher Architekten verliehen bekommen hat.

Herr Kunze, warum haben Sie gerade das Areal des Alten Leipziger Bahnhofs als Thema für Ihre Diplomarbeit gewählt? Was macht das Areal so besonders?

Nachdem ich von einem Auslandsaufenthalt in der Schweiz zurück nach Dresden kam, um mein Diplom zu absolvieren, wurde mir wieder bewusst, wie wichtig mir die architektonischen Themen meiner Heimat sind. Dresden ist eine Stadt in der man unwahrscheinlich viel über Architektur und deren Zusammenhang mit dem jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Kontext erfahren kann. Auf Grund der geschichtlichen Entwicklung Dresdens (Residenzstadt, Zerstörung, Wende) lassen sich viele gebaute Haltungen und deren Einfluss auf die Stadt erleben. Jetzt ist die Diskussion über architektonische Themen in Dresden eine sehr lebendige, auch wenn sie zwischen zwei extrem gegensätzlichen Lager ein wenig verhärtet scheint. Die Universität selbst wäre als „sauerstoffzuführendes Organ“ dazwischen eigentlich gut geeignet, entzieht sich aber weitestgehend ihrer Rolle als Impulsgeberin. Darum habe ich mich für einen Ort in Dresden als Bestandteil meiner Diplomarbeit entschieden. Auf der Suche nach einem spezifischen Thema stellte sich heraus, dass der mittlerweile ungenutzte Alte Leipziger Bahnhof als geschichtsträchtiger Ort, gut angebunden mitten in der Stadt liegend, ein enormes Potential aufweist.

Im ersten Schritt Ihrer Diplomarbeit haben sie das Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs nach den drei Aspekten untersucht: Geschichtliche Entwicklung („Zeit“), bestehende Gebäude und ihre Lage zueinander („Struktur“) und „Atmosphäre“. Wie empfinden Sie persönlich die Atmosphäre auf dem Gelände?

Nach mehreren Expeditionen ins Innere des Areals, zahlreichen belichteten Filmen, gezeichneten Strichen und gesichteten Akten konnte ich mir ein relativ umfassendes Bild des Ortes machen. Das spannende ist, dass es zwar unzählige Umbauten und Veränderungen auf dem Bahnhof gab, diese sich aber immer nach der Struktur des aufgefächerten Gleisfeldes richten mussten. Somit ergibt sich ein Fußabdruck auf dem Gelände, dem jetzt selbst die rückerobernde Natur folgt. Obwohl die Schienen fehlen, bohren die Pflanzen nur mühsam ihre Wurzeln durch die Grauwacke und die ehemaligen Gleisverläufe schaffen wunderbare Blickbeziehungen zwischen den Türmen der Altstadt und der Pieschener Vorstadt. Die Abschottung des Geländes durch den Bahndamm und die unwirtliche Leipziger Straße lässt das Gebiet wie eine Insel am Rande des Zentrums erscheinen. Betritt man die Lichtung hinter den Güterschuppen, befindet man sich in einer eigenen Welt. Hinzu kommen die kleinen Objekte und Gegenstände, welche von der ehemaligen Nutzung als Bahnhof zeugen, sowie andere Fundsachen, die von den jüngsten Aneignungen des Geländes durch Jugendliche, die Wagenburg oder die Blaue Fabrik berichten. Kurzum ist das Gelände des Alten Leipziger Bahnhofes durch seine Geschichte, Bebauung und Atmosphäre ein eigenständiger Ort im heterogenen Gefüge der Leipziger Vorstadt und dementsprechend sollte mit ihm anders umgegangen werden als die stadtplanerische Praxis aus den Lehrbüchern dies vorsieht.

Welche Nutzungsmöglichkeiten ergeben sich nach Ihrer Einschätzung?

In meiner Arbeit habe ich herauszufinden versucht, was mit dem Bahnhof passiert, wenn seine Tore geöffnet und er zu einem öffentlichen Ort erklärt werden würde. Welche Art von Stadt kann sich hier entwickeln? In den umliegenden Stadtquartieren (Neustadt, Hecht, Pieschen) steigen die Mieten, günstiger und gleichzeitig qualitativer Wohnraum ist knapp. Um dem entgegenzuwirken, soll in der Diplomarbeit eine Idee entwickelt werden, wie ein neues, durchmischtes Stadtquartier in zentraler Lage um das Gelände des ehemaligen Leipziger Bahnhofes aussehen kann. Das Areal hat auf Grund der zentralen Lage,,der prägenden Struktur und geschichtlichen Bedeutung das Potential, sich als ein ganz eigenes Stück Stadt innerhalb des heterogenen Geflechts der Leipziger Vorstadt zu entwickeln. Die noch vorhandenen Bauten bieten die Möglichkeit neue Nutzungen wie Ateliers, Werkstätten, gemeinschaftlich genutzte Räume und neue Wohnformen zu beherbergen und das, ohne die entstehenden Kosten eines Neubaus nach heutigem Standard. Die Nachfrage nach solchen Räumen ist hoch. Neu entwickelte Stadtquartiere nach dem Bild der „europäischen Stadt“ schaffen es heutzutage nicht, eine bezahlbare Alternative für die Gruppe der weniger wohlhabenden Bevölkerung zu sein – eine Segregation der Stadtgesellschaft scheint unabwendbar. Der Alte Leipziger Bahnhof mit seinen bereits vorhandenen Strukturen könnte dem entgegenwirken.

Es gibt bereits Pläne des Grundstückseigentümers Globus ein Einkaufszentrum auf der Fläche zu errichten. Warum haben Sie alternative Nutzungsideen entwickelt?

Natürlich waren mir die aktuellen Eigentumsverhältnisse bekannt, genauso wie die kontroversen Diskussionen. Über das Dresdner Büro Kretschmar und Dr. Borchers (Planung für Globus) gelangte ich an wichtige Quellen und die Erlaubnis von Globus das Grundstück erkunden zu dürfen. Als Student hat man noch die Freiheit, die Dinge ein wenig anders zu betrachten und etwas unbefangen an die Sache heranzugehen. Das allein ist selbstverständlich nicht der Grund, dieses Areal erneut zu betrachten. Die aktuellen Planungen sind für das Bahnhofsgelände unpassend und für eine erfolgreiche Entwicklung des Quartiers Leipziger Vorstadt nicht besonders zuträglich.

Wie realistisch sind Ihre alternativen Ideen zur Nutzung des Areals in der konkreten Umsetzung?

Obwohl gerade von einer akademischen Freiheit gesprochen wurde, könnte mein Vorschlag ein bisschen mehr sein als nur eine Vision. Es gibt viele Beispiele in anderen europäischen Städten, wo auf stillgelegten Industrieanlagen und Hafengeländen alternative Stadtideen entwickelt wurden. Allen voran Christiania in Kopenhagen (seit 1971), aber auch jüngere Beispiele wie das ExRotaprint in Berlin, das Bellevue di Monaco in München, das Gundeldinger Feld in Basel und das Kompott in Chemnitz. Der Französische Architekt Patrick Bouchain (Hôtel Pasteur, Rennes) verfolgt eine Reihe von Projekten, die zum Gemeinwohl der Stadtgesellschaft, weniger von oben als mit ihr gemeinsam, beitragen sollen. Sie alle zeigen, dass es Alternativen für die Entstehung von öffentlichem Raum gibt und eine frühe Beteiligung der zukünftigen Nutzer durchaus identitätsstiftend wirken kann. Solange also die Voraussetzungen stimmen, ist die Idee eines urbanen Quartiers auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs durchaus realistisch.

Welche ersten Schritte sind Ihrer Meinung nach erforderlich, um alternative Nutzungsformen umzusetzen?

Dies ist natürlich nicht als eine Art von Hausbesetzung über Nacht gedacht. Entweder finden sich Menschen zusammen, die ein Nutzungskonzept entwickeln und die Räumlichkeiten nach einigen Ertüchtigungen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, wie es jetzt schon in der Blauen Fabrik oder in dem Verwaltungsgebäude am Bahndamm (Hanse 3) der Fall ist. Oder der jetzige Eigentümer sieht vielleicht sogar die Möglichkeit, den Bahnhof als Experimentierfeld zu nutzen und investiert selbst in ein solch zukunftsträchtiges Projekt, während die ursprüngliche Nutzung als Supermarkt entweder in kleinerer Form oder auf einem anderen Grundstück realisiert wird. Wichtig ist nur, dass es ein übergeordnetes Konzept der Nutzung gibt, in dem nach einer Anschubfinanzierung auch ein Plan zur Selbstfinanzierung erarbeitet wird – etwa mit Einnahmen durch Vermietung der Räume, Werkstattnutzung und Veranstaltungen – und die Nutzung für alle Bewohner Dresdens zur Verfügung steht. Es geht eben nicht darum, sich in der Insel des Bahnhofes abzuschotten, sondern diesen zu öffnen und zum Teil der Stadt zu erklären. Natürlich kann dies im Rahmen einer Diplomarbeit nicht bis ins Detail vorweg genommen werden. Baulich ist der erste Schritt auf jeden Fall die Sicherung der Substanz. In der Zeitschrift Bauwelt vom („Gemeinwohl Bauen“ 210, 24/2016) findet man die oben genannten Beispiele auch näher bezüglich ihrer Umsetzung erläutert.

Das Foto zeigt ein Architekturmodell vom Alten Leipziger Bahnhof in Dresden.

Modell vom Alten Leipziger Bahnhof im Maßstab 1:1000 von Maximilian Kunze. Quelle: Maximilian Kunze

Wie sehen Sie die Entwicklung des gesamten Quartiers bis hin zum Alten Schlachthof und wie ist das Areal am Alten Leipziger Bahnhof mit dieser Entwicklung verzahnt?

Die oft proklamierte Eigenständigkeit des Bahnhofsgeländes ist kein Widerspruch zur Einbindung in den Rest des Quartiers. Ganz im Gegenteil: Schon der Verlauf der alten Gleise liefert per se die Verbindung zur Leipziger Vorstadt, zum Elbradweg und damit zur Innenstadt. Dinge, die auf dem Bahnhofsgelände entstehen, sollten genauso für die Bewohner der zukünftigen Wohnbebauungen zur Verfügung stehen. Der zum Teil belassene Grünraum der anfangs beschriebenen Lichtung könnte den grünen Kern des ganzen Quartiers bilden und Spielplätze sowie andere Betätigungsfelder beherbergen. Kulturelle Synergien mit dem Gelände des Alten Schlachthofs sind durchaus wünschenswert. Nur warne ich davor, ähnlich wie im vorgestellten Masterplan das ganze Quartier und vor allem auch das Areal des Alten Leipziger Bahnhofes mit Achsen und Blöcken in städtebaulich griffige Handlungsfelder einzuteilen und somit die Spuren der Vergangenheit auszulöschen. Der Bahnhof ist in seiner Struktur und Atmosphäre einzigartig und wir würden damit eine Chance verpassen, innerhalb der Stadt ein Quartier für das Gemeinwohl zu schaffen, welchem der selbe Pioniergeist innewohnt, den die Eisenbahn zu Beginn des 19. Jahrhunderts in die Stadt trug.

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Maximilian Kunze hat seine Diplomarbeit auf der vom Entwicklungsforum Dresden organisierten Podiumsdiskussion „Dresdens Alter Leipziger Bahnhof – Ein Denkmal mit Potential“ in der Blauen Fabrik vorgestellt und wird sich auch weiterhin für eine sinnvolle Nutzung des Areals engagieren. Weitere Informationen und Kontakt: www.maximiliankunze.de